{"id":106,"date":"2013-05-28T13:53:50","date_gmt":"2013-05-28T11:53:50","guid":{"rendered":"http:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/?p=106"},"modified":"2013-05-28T14:01:20","modified_gmt":"2013-05-28T12:01:20","slug":"begleitung-3-prozesstag-18-april-2013-strafkammer-21-schwurgericht-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/?p=106","title":{"rendered":"Begleitung 3. Prozesstag, 18. April 2013, Strafkammer 21, Schwurgericht 1"},"content":{"rendered":"<p>Am heutigen Prozesstag <strong>werden die beiden Sanit\u00e4ter, Alexander Erhut, 43 Jahre, und Raphael Kiel, 48 Jahre, zum Tathergang geh\u00f6rt<\/strong>. Die Vernehmungen dauern 3,5 bzw. 2 Stunden. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Befragung der Sanit\u00e4ter werden das Vernehmungsprotokoll der Polizei, sowie das Stichwortprotokoll \u00fcber den Verlauf des Einsatzes der Sanit\u00e4ter teilweise verlesen und mit den ge\u00e4u\u00dferten Erinnerungen an den Tathergang abgeglichen. Das Sichtwortprotokoll hatten die beiden Sanit\u00e4ter am 29.12. verfasst, da sie sich sicher waren, dass der Fall \u201enoch ein Nachspiel haben w\u00fcrde\u201c (Kiel). <\/p>\n<p>Die Aussagen der Sanit\u00e4ter decken sich in vielen Punkten, weshalb die einzelnen Befragungen nicht gesondert aufgef\u00fchrt werden. Etwaige Unterschiede zwischen den Aussagen der beiden Sanit\u00e4ter sind an den entsprechenden Stellen vermerkt.  <\/p>\n<p>Zum Verlauf des Einsatzes:<!--more--><br \/>\nBeide Sanit\u00e4ter berichten, dass sie Cond\u00e9 in aufrechter Haltung mit m\u00f6glicherweise gefesselten Armen und Beinen angetroffen haben (hier haben beide keine sichere Erinnerung mehr); die Fesseln h\u00e4tten jedoch in jedem Fall zur Behandlung abgenommen werden m\u00fcssen. M\u00f6glicherweise hatte Cond\u00e9 von Beginn an Schaum vorm Mund \u2013 eine klare Erinnerung hat Erhut hieran jedoch nicht. Er erinnert sich au\u00dferdem nicht mehr daran, ob Cond\u00e9 zu Beginn ansprechbar war. Sicher erinnert er, dass kein Gespr\u00e4ch zwischen Cond\u00e9 und den Sanit\u00e4tern stattgefunden hat. Kiel berichtet, dass Cond\u00e9 beim Eintreffen der Sanit\u00e4ter nicht ansprechbar gewesen sei. Er habe verengte (stecknadelkopfgro\u00dfe) Pupillen gehabt, weshalb die beiden Sanit\u00e4ter eine Intoxikation durch Heroin vermuteten und einen Antidot spritzen wollten, was der Notarzt jedoch nach seinem Eintreffen unterband, weil dies hier nicht helfen w\u00fcrde. Beim Legen eines ven\u00f6sen Zugangs in den Handr\u00fccken habe Cond\u00e9 nicht reagiert, was Kiel zufolge ungew\u00f6hnlich gewesen sei, da dies durchaus schmerzhaft sei. Kiel vermutet au\u00dferdem, dass sie Cond\u00e9s Augenlider hochziehen mussten, da seine Augen vorher geschlossen waren. Kiel kann sich an keine Anzeichen einer Zyanose (Blauverf\u00e4rbung z.B. des Gesichtes oder der Gliedma\u00dfen) bei Ankunft erinnern. Erhut wurde zu einer m\u00f6glichen Zyanose nicht befragt.<\/p>\n<p>Zur Bestimmung der Vitalwerte schlie\u00dfen sie ihr eigenes Messger\u00e4t an, da das von Volz angeschlossene Ger\u00e4t vermeintlich defekt ist. Nach dem Messen der Vitalparameter (Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffs\u00e4ttigung, Blutzucker) seien die Sanit\u00e4ter zun\u00e4chst von einem akzeptablen Allgemeinzustand Cond\u00e9s ausgegangen. Lediglich die Sauerstoffs\u00e4ttigung von nur 89%  sei schlecht gewesen, weshalb die Sanit\u00e4ter den Oberk\u00f6rper runterlegen und den Hals nach hinten \u00fcberstrecken. Daraufhin habe sich die S\u00e4ttigung wohl verbessert. Unklar ist, ob Sauerstoff gegeben wurde, oder nicht. Beide k\u00f6nnen sich nicht daran erinnern, im Stichwortprotokoll der Sanit\u00e4ter finden sich jedoch Angaben \u00fcber die Gabe von Sauerstoff.  In der Folge wurden die Vitalparameter permanent \u00fcberwacht und gegen\u00fcber dem Notarzt, nachdem er eintraf, kommuniziert. Beide Sanit\u00e4ter erw\u00e4hnen, dass der eingetr\u00fcbte Eindruck, den Cond\u00e9 auf sie gemacht habe, nicht den Vitalparametern entsprach, die sie beide f\u00fcr unbedenklich hielten. Daher vermuteten beide, Cond\u00e9 k\u00f6nne simulieren. Diese These sieht Erhut durch die Tatsache unterst\u00fctzt, dass Cond\u00e9 offenbar die Z\u00e4hne zusammenpresste, um \u2013 wie er interpretiert  \u2013 zu verhindern, dass eine Kugel herausgeholt werden konnte, wovon er eine aktiv gesehen hat und aussagt, dass Cond\u00e9 eine Kugel noch versteckt h\u00e4tte (Kiel hingegen hat keine Erinnerung daran, dass Cond\u00e9s Mund gewaltsam h\u00e4tte ge\u00f6ffnet werden m\u00fcssen). Dem entgegen stellt Erhut fest, dass Pupillen nicht bewusst verengt werden k\u00f6nnen.  <\/p>\n<p>Nun trifft der Notarzt ein, der \u2013 den Erinnerungen Erhuts zufolge &#8211; den Patienten nur kurz ansah, aber nicht untersuchte. Kiel geht davon aus, dass der Notarzt Cond\u00e9 untersucht haben muss, hat aber keine Erinnerung mehr daran, wie. In der Folge setzte sich der Notarzt an einen Tisch, von dem aus er Cond\u00e9 jedoch nicht beobachten konnte. Der Notarzt habe sich nicht am Geschehen beteiligt, sondern das Protokoll des Einsatzes begonnen. Er wurde permanent von den Sanit\u00e4tern \u00fcber den Zustand des Patienten unterrichtet. Auf Volz dreimalige Nachfrage, ob er weitermachen d\u00fcrfte, habe der Notarzt geantwortet: \u201eMachen sie, was sie wollen\u201c (Erhut), bzw. \u201eDas ist mir egal\u201c (Kiel). Volz entschied sich also f\u00fcrs Weitermachen und die beiden Sanit\u00e4ter unterst\u00fctzten ihn dabei. In ihrem Einsatzprotokoll erw\u00e4hnen die Sanit\u00e4ter in zudem, dass die von Volz gelegte Magensonde durch die Nase aus dem Mund von Laye Cond\u00e9 wieder herausgekommen ist und erneut durch die Nase gelegt werden musst. Erhut habe ein Gef\u00e4\u00df mit Wasser gef\u00fcllt und es Volz gereicht, der Cond\u00e9 dann \u00fcber die Magensonde das Wasser zuf\u00fchrte. Als Volz begann, mit einer Pinzette den Brechreiz manuell herbeizuf\u00fchren, m\u00f6glicherweise, weil Cond\u00e9s k\u00f6rperliche Reaktionen auf das Brechmittel bereits nicht mehr funktionierten, habe Kiel im Rettungswagen einen Holzspatel geholt. Wieviel Wasser Volz Cond\u00e9 im Verlauf zugef\u00fchrt hat, k\u00f6nnen beide nicht sicher sagen. Sie vermuten jedoch, dass Volz mindestens einmal eine 200ml Spritze aufgef\u00fcllt und Cond\u00e9 zugef\u00fchrt haben soll. Irgendwann w\u00e4hrend dieser Sequenz sieht Erhut eine Kugel im Mundwinkel Cond\u00e9s, die aber nicht von Cond\u00e9 zur\u00fcckgehalten wird, sondern einfach rausgeholt werden kann. <\/p>\n<p>Cond\u00e9 tr\u00fcbte im weiteren Verlauf immer weiter ein, die Vitalparameter wurden kontinuierlich schlechter (hier wird nicht klar, wie sich der Verlauf gestaltete: Wurde es pl\u00f6tzlich oder kontinuierlich schlechter? Von welchem Zeitraum wird gesprochen?), die Herzfrequenz fiel unter 25. Weder Volz, noch der Notarzt reagieren zun\u00e4chst hierauf, obwohl Erhut aussagt, dass Kiel die Werte in dem Raum bzw. in Richtung seines Einsatzleiters (Notarzt G\u00fcnter) gerufen h\u00e4tte. Volz habe einfach nur dagestanden und sei v\u00f6llig \u00fcberfordert gewesen: \u201eEr war eigentlich hilflos\u201c (Erhut). Die Pupillen Cond\u00e9s weiteten sich. In Folge ist ein Herz-Kreislauf-Stillstand erkennbar, woraufhin nun auch der Notarzt nach Ansage der Sanit\u00e4ter von seinem Tisch aufgestanden sei und die Reanimation begonnen h\u00e4tte. Die Intubation scheiterte zun\u00e4chst, weil zu viel Wasser in und zu viel Schaum vor dem Mund Cond\u00e9s gewesen sei. An einen Hustenanfall Cond\u00e9s kann sich keiner der Sanit\u00e4ter erinnern. Bei der Herzdruckmassage kam \u2013 nach der Erinnerung Erhuts \u2013 Schaum aus dem Mund. Kiel hat keine Erinnerung an Schaum vor Mund und\/oder Nase. Ebenfalls wurde Atropin intraven\u00f6s verabreicht. Nach der Reanimation habe sich der Zustand Cond\u00e9s zun\u00e4chst gebessert, allerdings habe er nun sehr weite Pupillen bekommen. Die Sanit\u00e4ter h\u00e4tten nun begonnen, Wasser abzusaugen. Der Boden war nun voller Wasser. Zwischen dem Einsetzen der Bradykardie (Herzfrequenz bei 23) und der erfolgreichen Intubation vergehen 2 bis 3 Minuten.<\/p>\n<p>Im Rettungswagen habe der Notarzt dann gesagt: \u201eErtrunken\u201c. Erhut selbst habe noch nie einen Ertrunkenen gesehen, er habe bis zum Ende \u2013 ebenso wie Kiel \u2013 eine Drogenvergiftung vermutet. Im Krankenhaus habe der Notarzt geweint und gesagt: \u201eIch habe ihn sterben lassen\u201c. Den Vorsto\u00df Erhuts, noch einmal mit ihm \u00fcber die Situation und die Unzufriedenheit der Sanit\u00e4ter mit seinem \u2013 aus ihrer Sicht \u2013 passiven Verhalten zu sprechen, lehnt der Notarzt ab und verl\u00e4sst die Klinik. <\/p>\n<p>Cond\u00e9s Zustand in der Interpretation der Sanit\u00e4ter:<br \/>\nAufgrund der engen Pupillen vermuteten beide Sanit\u00e4ter eine Drogenvergiftung mit Heroin (\u201eeine Kugel k\u00f6nnte geplatzt sein\u201c).  Beide behaupten, dass sie Cond\u00e9, nachdem sie direkt nach ihrem Eintreffen die Vitalparameter kontrolliert haben, die eigentlich unauff\u00e4llig waren, lieber ins Krankenhaus mitgenommen h\u00e4tten \u2013 aufgrund der Vermutung einer Vergiftung. Ein Ertrinken vermuteten beide nicht.<br \/>\nAnmerkung: Beide betrachten die Situation also durchaus als bedrohlich. Somit bleibt die Frage offen, warum beide an der Versch\u00e4rfung der Situation \u2013 also durch das Holen des Holzspatels bzw. das Holen eines mit Wasser gef\u00fcllten Gef\u00e4\u00dfes \u2013 beigetragen haben. Ihre Begr\u00fcndung, der Notarzt sei ihnen gegen\u00fcber weisungsbefugt, tr\u00e4gt hier nicht, da der Notarzt zu keinem Zeitpunkt die Fortf\u00fchrung der Situation angeordnet zu haben schien, sondern sich lediglich indifferent gezeigt habe. <\/p>\n<p>Zur Rolle des Notarztes aus der Sicht der Sanit\u00e4ter:<br \/>\nBeide Sanit\u00e4ter sind unzufrieden mit dem Engagement des Notarztes. Es entsteht der Eindruck, als ob sie ihn f\u00fcr den Hauptschuldigen halten, da er dem aus ihrer Sicht verunsicherten Volz Hilfe und Unterst\u00fctzung verweigert habe. Die Sanit\u00e4ter h\u00e4tten den Notarzt permanent \u00fcber Cond\u00e9s schlechter werdenden Zustand unterrichtet. Au\u00dferdem haben bestimmte Ger\u00e4te gepiepst, sobald verschiedene Vitalwerte kritisch wurden. Der Notarzt habe nicht reagiert.<br \/>\nAnmerkung: M\u00f6glicherweise entstand hier ein Verantwortungsvakuum, das niemand so recht f\u00fcllen wollte. Volz schien die volle \u00e4rztliche Verantwortung nicht mehr \u00fcbernehmen zu k\u00f6nnen oder zu wollen, der Notarzt schien sich gleichzeitig nicht in der Position zu sehen, diese Verantwortung tragen zu k\u00f6nnen oder zu wollen. Laut Kiel hat er \u00fcber Cond\u00e9 gesagt: \u201eDas ist nicht mein Patient\u201c. Hier stellt sich dann die Frage, warum der Notarzt auf Volz\u00b4 Bitten hin dennoch geblieben ist, obwohl die Sanit\u00e4ter die Situation zun\u00e4chst als ungef\u00e4hrlich eingestuft haben. Kiels Interpretation ist, dass der Notarzt auch \u00fcberfordert und ihm die Situation, zu der er gerufen wurde, unangenehm war. Er habe sich w\u00e4hrend des gesamten Prozesses vom Geschehen distanzieren wollen. Offenbar habe er verst\u00f6rend gefunden, was mit Cond\u00e9 auf dem Revier geschah und sich deswegen so wenig eingemischt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe der Notarzt, nachdem eine EKG-Elektrode abgefallen ist, es nicht f\u00fcr n\u00f6tig gehalten, die Elektrode wieder zu befestigen, nachdem das EKG zun\u00e4chst ohne Befund war. Die Sanit\u00e4ter widersetzen sich und befestigen das EKG erneut. Nur so konnte die Bradykardie diagnostiziert werden, die die Reanimation nach sich zog. Dieses Verhalten des Notarztes deuten die beiden Sanit\u00e4ter ebenfalls so, dass er sich aus der Situation und seiner Verantwortung zur\u00fcckgezogen habe. <\/p>\n<p>Volz aus der Sicht der Sanit\u00e4ter:<br \/>\nVolz erschien beiden Sanit\u00e4tern aufgeregt und unsicher. Er bat den Notarzt \u2013 auch nachdem Cond\u00e9s Zustand zu Anfang als unbedenklich eingestuft wurde \u2013 noch 10 bis 15 Minuten zu bleiben. Die beiden Sanit\u00e4ter \u00e4u\u00dfern sich auffallend wenig \u00fcber Volz und seine Rolle in der Situation. Auf Nachfrage betonen sie immer wieder, dass lediglich der Notarzt ihnen gegen\u00fcber weisungsbefugt sei und sie deshalb auch nur mit dem Notarzt zusammenarbeiten, dessen Verhalten beide folglich kritisieren und als grob fahrl\u00e4ssig darstellen: \u201eWir reden immer nur mit dem Einsatzleiter\u201c. Volz erscheint in ihren Darstellungen eher als das Opfer des Notarztes, denn als T\u00e4ter.<\/p>\n<p>Gericht: \t\tVorsitzende Richterin am Landgericht: L\u00e4tzel<br \/>\n\t\t\tRichter am Landgericht: Kemper<br \/>\n\t\t\tRichter am Landgericht: Cornelius<br \/>\nSch\u00f6ff_innen:\t\tRentner Rolf Gagelmann<br \/>\n\t\t\tWaltraud Asbeck<br \/>\nStaatsanwalt:\t\tStaatsanwalt<br \/>\nSachverst\u00e4ndige:\tProf Dr. h.c. Volkmar Schneider<br \/>\n\t\t\tProf. Dr. med. Klaus Eyrich<br \/>\nVerteidiger:\t\tErich Joester<br \/>\nNebenklage:\t\tDr. Elke Maleika<\/p>\n<p>N\u00e4chste Sitzung: 16.05. 9:15<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am heutigen Prozesstag werden die beiden Sanit\u00e4ter, Alexander Erhut, 43 Jahre, und Raphael Kiel, 48 Jahre, zum Tathergang geh\u00f6rt. Die Vernehmungen dauern 3,5 bzw. 2 Stunden. W\u00e4hrend der Befragung der Sanit\u00e4ter werden das Vernehmungsprotokoll der Polizei, sowie das Stichwortprotokoll \u00fcber &hellip; <a href=\"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/?p=106\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6407,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-106","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-prozesse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6407"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=106"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115,"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106\/revisions\/115"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/initiativelayeconde.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}